Liebe steht in den Sternen

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human-1215160 (von cocoparisienne über pixabay.com)

 

Manchmal ist ein Facebookpost eine Inspiration, in diesem Fall schlug folgende Website vor, man solle sich sein Jahr 2017 ausmalen.

http://www.sweek.nl/de/schreibe-dein-2017/

Habe ich dann mal getan und das kam heraus.

Kathrin hetzt durch den überfüllten Flughafen. Ihr Trolley schlingert, aber sie kann ihn abfangen – gerade noch. Knapp hinter ihr vernimmt sie die polternden Schritte ihrer Töchter.

Mama!“, klagte die Ältere, die trotz ihrer zehn Jahre durchaus im Wehklagen mit der zwei Jahre jüngeren Schwester mithalten konnte. „Ich kann nicht mehr halten!“

Der Flug hatte nur eine Stunde gedauert, wie immer. Sie hatte beiden vor dem Boarding mehrfach gesagt, wenn sie auf die Toilette müssten, wäre dies nun der passende Zeitpunkt. Sie hatten die Augen verdreht und unisono bekräftigt sie müssten gar nicht. Auch während des Fluges waren sie mit ihren Comics beschäftigt gewesen und dann, als das Anschnallzeichen soeben beleuchtet wurde, begann Franziska auf ihrem Sitz herumzurutschen. Sie müsse dringend. Kathrin hatte sie einen Moment recht fassungslos angestarrt, wissend, dass in den nächsten zwanzig Minuten sicherlich keine Toilette in erreichbarer Nähe war. Franzi hatte tapfer eingehalten, das Pippi, nicht die Wiederholung ihres Bedürfnisses inklusive haarsträubender Möglichkeiten, wo und wie sie ihre Blase entleeren könnte. Leider war die Boardtoilette auch für bedürftige Zehnjährige nicht mehr zur Benutzung freigegeben, Franziska ein Mädchen und dadurch nicht prädestiniert in Flaschen zu pinkeln und der Schlüpfer seit Jahren nicht mehr durch eine Windel doppelt abgesichert. Zu allem Überfluss verzögerte sich die Landung allem Überfluss verzögerte sich die Landung und so rannten sie drei schließlich durch den Flughafen, um ein böses Malheur abzuwenden. Kathrin sah sich panisch um. Sie hatten die Koffer noch nicht und brauchten händeringend eine Toilette, damit Franzi nicht peinlich eingepinkelt herumstehen musste. Am Ende des Gangs leuchtete die Anzeige, die sie bereits verzweifelt herbeisehnte. Sie streckte die Hand aus. „Dort! Lass den Koffer fallen und lauf los. Wir kommen sofort nach!“

Soweit tatsächlich passiert …

Mal sehen, wann es den Weg in den Handel findet.

 

 

 

 

 

 

 

Frohes Neues!

new-years-day-1902242 pixaline pixabay.png

2016 neigt sich dem Ende zu. Endlich. Schaue ich auf das Jahr zurück, sehe ich viele schwarze Stellen.

Mein Roman wurde nicht wie erwartet veröffentlicht und wartet nun auf seinen VÖ-Termin. Privat hat sich einiges geändert, nicht unbedingt zum Besseren, aber wie heißt es? Jedes Ende ist auch ein Anfang?

Also wickeln wir 2016 in ein festes Tuch, in einen Sack oder ordentlich viel Plastiktüten und verstecken es gut in einem frisch ausgehobenen Loch. Es muss ja kein Friedhof sein, außer einer für verlorene Jahre.

Es heißt immer, man soll das Positive sehen, aber ich tue mir schwer damit. Was war gut? Ich habe ein paar Leute wieder getroffen, die ich gerne mag. Neue Menschen kennengelernt, die super sind. Und zwei neue Verträge unterzeichnet. Damit bekam ich zwar immer noch mehr Absagen, als Zusagen, aber das werte ich mal als normal. Zumal die Absagen von den großen Verlagshäusern kamen, von denen ich eh annehme, dass sie die Manuskripteingänge nur oberflächlich prüfen.

Positiv war sicherlich meine Produktivität. Ich habe mehrere Rohmanuskripte beendet.

„Niklas“ Der es versteht einer Frau vor den Kopf zu stoßen.

„Niels“ Der sich in die Falsche verliebt – glaubt er.

„Hochzeit auf Farquhar“ Die Liny aus ihrer selbst erwählten Isolation reißt.

„Und vergessen sollst du nicht“ Joshua kann Holly, seine Jugendliebe, nicht vergessen und setzt alles daran, seine zweite Chance nicht zu vergeigen.

„Eilean Manors dunkles Geheimnis“ Der Journalist Ralph interviewt die einzige Überlebende des Massakers von Eilean Manor.

„Foulplay“ Sven gerät unter Verdacht eine Frau ermordet zu haben.  Welche Rolle spielt Christine in der Verschwörung?

„Inaula“ Ein kleines Mädchen ist auf der Suche nach einem Freund.

Damit habe ich meinen Umfang an Manuskripten verdreifacht.

Zwei von ihnen werden 2017 veröffentlicht werden zusätzlich zu der verschobenen VÖ von Markus und Bianca, darauf freue ich mich bereits. Auf die Überarbeitung, auf das Cover, darauf die Romane in der Hand zu halten …

Ich werde mich zudem mehr mit meinem Blog beschäftigen. Mal sehen wie es läuft!

Derweil wünsche ich Euch einen guten Rutsch und ein wundervolles Jahr 2017

Alles Liebe KF

– Gewinnspiel –

 

Es weihnachtet sehr!

Zum nahenden Weihnachtsfest möchte ich euch eine kleine Freude machen und verlose daher drei gedruckte Romane! „Eilean Manors dunkles Geheimnis“ ist zwar nicht sonderlich festlich angehaucht, aber vielleicht deswegen genau das richtige.

Also, findet heraus, welches düstere Geheimnis Imogen vor Ralph versteckt und warum sie plötzlich doch ein Interview gibt, um über das Massaker von Eilean zu berichten.

Was ihr dazu tun müsst? Kein Hexenwerk versprochen. Eine Nachricht oder ein Kommentar genügt, stellt nur sicher, dass ich euch auch erreichen kann, solltet ihr unter den Gewinnern sein!

Nun viel Glück!

Ein Meer von Tränen

Es ist die eine Sache, wenn man sich ein Thema überlegt über das man schreiben möchte und man einfach kein Wort zu Papier bekommt. Dafür gibt es unzählige Gründe auf die ich gar nicht eingehen will. Eine andere Sache ist es, wenn man gezwungen ist, sich mit etwas auseinanderzusetzen, was einen gar nicht interessiert – schriftstellerisch.

Okay, klingt nach täglich Brot eines jeden arbeitenden Menschen – also Po zukneifen und durch – könnte man sagen. Tja ich versuche es, aber ich finde zu dem Thema schlicht keinen Zugang.

Erklärung: Meine Tochter versprach ihrer Freundin, dass ich ihr zum Geburtstag ein Buch schriebe. Über Meerjungfrauen. Ein Kinderbuch. Für Erstleser. -Oh SCH….!

Den ersten Impuls – mein Kind zu würgen – habe ich Gott sei Dank unterdrücken können, den zweiten – wie ein Baby zu weinen nicht. Aber da haben wir gleich die Gelegenheit Schreiben mit wenig Vorbereitung zu testen!

JUHU! Höre ich da Begeisterung? Ach, erwähnte ich, dass ich keine zehn Tage Zeit habe, wenn alles noch in den Druck soll, bevor das Mädchen Geburtstag hat? Jetzt aber: JUPPIE!!

Also, wie gehe ich jetzt vor? Eigentlich müsste ich Vergleichsmaterial sichten. Wie lang sind Kinderbücher eigentlich? Wie viele Zeichen? Wörter? Sind Illustrationen notwendig? Wo bekomme ich die her?

Wie sind Spannungsbogen und Erzähltempo aufgebaut? Welches Vokabular eignet sich? Ich entscheide mich wohl für Englisch, da brauche ich nicht befürchten, dass meine Story echt gelesen wird …

Gut, dann könnte ich einer Tochter auch gleich sagen, dass ich es nicht mache.

Was bleibt mir also anderes übrig, als mich mit der Materie zu befassen?

Der Ort ist leicht gefunden: Eine süße, kleine Insel auf der ich seit einer Ewigkeit nicht mehr war – es wird Zeit!

Für jedes Abenteuer braucht man Freunde, nicht wahr?

Also, jetzt fehlen mir nur noch dir Worte …

Wie es weiter geht?

Mal sehen!

Eure Kat

Eilean Manors dunkles Geheimnis

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Am 13 August 1996 passiert auf dem abgeschiedenen Landgut Eilean das Undenkbare. Mehrere Jugendliche kommen grausam zu Tode. Zwanzig Jahre nach dem Massaker soll die Geschichte in der Fernsehshow „Horrible Crimes“ aufgerollt werden. Die Herrin des schottischen Guts, Imogen Thorndyke, reist aus den USA an, um Ralph Hopper, den Moderator der Show, die Geschichte zu erzählen. Die ist nicht so einfach, wie es die Ermittlungsakten darstellen …

Eilean Manor ist ein malerisches Fleckchen in den schottischen Highlands und die Geschichte eines von zwei Gesichtern.  In dem anderen  (Das dunkle Geheimnis von Eilean Manor) werden die Karten noch einmal völlig neu gemischt!